Geschädigter Frontallapppen

Posted in Fear & Loathing in Panama, unerklärlich esoterischer hirnfick with tags , , , , on Januar 3, 2011 by Marco Weser

Durch Herrn CF aus H inspiriert, muss ich heute feststellen, dass man irgendwann von dem Schwachsinn, den man säht auch wieder eingeholt wird.

Unterhaltsam ist das durchaus, gibt mir aber Anlass darüber nachzudenken, ob ich die Gehirne meiner Mitmenschen nicht irgendwie irreparabel schädige.

Zugegeben, dass würde mir gefallen und mich durchaus belustigen, aber möchte wirklich jeder verrückt gemacht werden?

Ich werde jetzt zum Feierabend meine letzten Gewissensbisse mit etwas scotch vernichten und rufe hiermit zu einer Unterschirftensammlung gegen die Zeugen Jehovas und für die Vernichtung der Wale auf.

Unterschreibt an irgendwas und schickts einfach irgendwo hin, stellt nur sicher, dass es auch irgendjemand liest, sonst wars fürn Arsch und wir müssen von vorne anfangen!

Okular-Koffer mit Filter-Set

Posted in astronomie with tags , , on November 23, 2010 by Marco Weser

Was ich hier ja noch garnicht breitgetreten habe, ist  die Tatsache, dass ich mir vor ein paar Wochen einen Koffer mit ein paar wundervollen Okularen von TS gegönnt habe. Sicher, es gibt deutlich besseres Material, aber für die brutale Regelmäßigkeit und das Budget, worunter mein Hobby nunmal zu leiden hat, sind die Okulare echt brauchbar.

Im Koffer drin sind: 1x 32mm, 1x15mm Weitwinkel, 1x 9mm und 1x 6mm. Dazu kommt eine 2x Barlowlinse und 5 Filter mit den Farben Gelb, dunkelgelb, blau, grün rot und grau. Richtig, das sind 6!

Nachdem ich erst mal überlegen musste, wann und wofür man die Filter einsetzt, habe ich mir zum Üben erst mal eine schöne Übersicht über den Jupiter gegönnt. Ich fand es schon erstaunlich, wie viele Details man doch mit so einem Filter hervorkitzeln kann und sobald ich mal wieder die Zeit dazu habe, werde ich die gemachten Skizzen hier mal einfügen und mich auch mal wieder an die Fotografiererei trauen. Ich bin gespannt, welche Schwierigkeiten auf mich zukommen werden, wenn ich versuche, Bilder durch verschiedene Filter (rot, blau, grün???) übereinander zu addieren. Wenn hier mal jemand drüber stolpert und vll. nen Tip über hat, wäre ich schonmal sehr dankbar;)

UFO-entführt-Kuh-Lampe

Posted in unerklärlich esoterischer hirnfick with tags , , , on November 22, 2010 by Marco Weser

Sie ist in mein Leben getreten! Die ultimative Lampe fürs Leben…allerdings aktuell mit 105,- Euro eindeutig zu teuer!!!!!!!!!!!!!!!

Aber meine Zeit wird kommen, ich werde sie besitzen, die „Alien abduction lamp“, die gnadenlos eine Kuh von meinem Schreibtisch entführen wird.

Was besonders cool ist, man kann die Kuh auch gegen ein sinnvolles Objekt austauschen, wie zum Beispiel ein Flusensieb;)

Sollte jemand meinen Antrag auf meine eigene UFO-Lampe unterstützen wollen, ich nehme gerne Spenden entgegen, die in diesem Fall 100% einem armen Irren zugute kommen!

Noch mehr UFOs….zum verrückt werden;)

Posted in unerklärlich esoterischer hirnfick with tags , , , , on August 1, 2010 by Marco Weser

Am selben Tag, an dem die erste irre UFO-Sichtung stattfand, entdeckte mein Schatz noch ein weiteres seltsames Objekt, dass es irgendwie aus dem Schlafzimmer an die frische Luft geschafft hat.

Gestern Abend wurden weitere unschuldige Besucher einer Geburtstagsfeier von Herrn D.S. aus W. Opfer der gruseligen Erscheinungen über dem schönen Westerwald.

Herr C.S., ich denke da besonders an Dich, ich erwarte deine Fotodokumentation des Fluggeschehens über Elz;)

So long, Heil Diskordia!

UFOs über Hadamar

Posted in unerklärlich esoterischer hirnfick with tags , , , on Juli 29, 2010 by Marco Weser

Jetzt sieh sich mal einer an, was ich just heute mittag zu Beginn des mächtigen Unwetters über Niederhadamar völlig spontan (ohne ca. 45minütige Vorbereitung) vor die Kamera bekommen habe!

Aliens haben scheinbar wirklich Angst vor Wasser und so mussten sie ihre Homebase im Feld hinter meinem Haus fluchtartig verlassen;)

Hier ein kleiner Beweis meiner kranken Fantasie! Ich bin mir sicher, ich werde auch bald abgeholt, entweder von den Flusensiebplanetenbewohnern oder von den Kerlen mit den weißen Westen;)

Albireo und der Herkuleshaufen M 13

Posted in astronomie with tags , , , on Juli 14, 2010 by Marco Weser

Letzte Nacht habe ich mir mal wieder den Luxus gegönnt und mich mit meinem 8″ Newton auf dem Balkon postiert.

Da die Unwettermeldungen mal wieder für die Füße waren, dachte ich mir, dann machen wir was sinnvolles draus und musste erkennen, wieviel man doch verlernt, wenn man nicht regelmäßig am Teleskop sitzt und trainiert.

Aber die Mühe hat sich mal wieder gelohnt. Zu Beginn stattete ich noch wärend der späten Dämmerung Albireo (Beta Cygni) einen Besuch ab. Albireo ist als ein sehr schöner Doppelstern, der sich bereits im Feldstecher oder im Sucher trennen lässt, immer ein lohnendes Ziel, vor allem, wenn man die schöne Farbgebung betrachtet, die sich von dem seichten Blau seines Begleiters Beta 2 Cygni und dem Gelb, das der Hauptstern selbst ausstrahlt.

Als es dunkler wurde, zeigte sich Albireo eingebettet in ein schönes Sternenfeld, dass leider auf der Skizze nicht vollständig abgebildet ist. Die meisten Sterne waren aufgrund der Dämmerung noch nicht klar sichtbar und haben somit nicht auf die Skizze gefunden.

Bei der weiteren Durchmusterung des Himmels wurde meine Aufmerksamkeit auf das Sternbild Herkules gelenkt und da war doch auch was???

Mit etwas Geduld und einigen Minuten der Suche wurden die Mühe und die Nackenschmerzen, die ich mir aufgrund der hohen Stellung nahe des Zenits eingefangen habe, mit einem Blick auf einen wunderschönen Kugelsternhaufen belohnt.

M 13, der Herkuleshaufen, erschien zuerst als kleiner Nebelfleck im Sucher und dann gut aufgelöst im Okular. Hier machte sich der Mangel an Training bemerkbar. Ich konnte anfangs nicht sagen, ob sich der Kugelsternhaufen auflösen lässt, oder ob er sogar im 8″ Newton nur als Nebelscheibe sichtbar bleibt. Nach einigen Minuten des indirekten Sehens und langsamen Steigern der Vergrößerung wurden aber mehr und mehr Sterne deutlich abgrenzbar und es entfaltete sich ein wunderschönes Bild vom M 13.

Der Versuch einer Skizze erwies sich als sehr anstrengend und kompliziert. M 13 war in diesem Fall der erste Kugelsternhaufen, den ich versuchte zu skizzieren und ich denke, das sieht man;)

Zwischen nebligem Erscheinen und der vielzahl an Sternen, die sich zum Zentrum hin verdichtet, wusste ich zuerst garnicht, wo ich anfangen sollte und begann einfach damit, markante Konstellationen, die mir ins Auge gesprungen sind, festzuhalten.

Einige Sterne tauchten auf, andere verschwanden wieder und machten mir das Ganze nicht gerade einfacher, auch das indirekte Sehen half mir ohne die nötige Routine nicht viel weiter, aber es kann ja nur besser werden!

Beim weiteren Spaziergang über den Nachthimmel stolperte ich förmlich über M 12, eine ebenfalls sehr eindrucksvollen Sternhaufen im Sternbild Schlangenträger.

Leider hatte ich aber alle Konzentration schon auf das Zeichnen und erkennen von M 13 verschossen und bei M 12 reichte es bei mir nurnoch, um sich für ca. eine Zigarettenlänge damit zu beschäftigen, bis ich deutlich die Müdigkeit der angestrengten Augen z uspüren bekam.

Aber im Großen und Ganzen war das mal wieder eine sehr schöne Nacht im heimischen Gartenobservatorium;)

Sonde entdeckt rätselhafte Gesteinsschollen

Posted in astronomie on Juli 7, 2010 by Marco Weser

(Quelle: Spiegel.de)

Der Mars gibt Astronomen viele Rätsel auf. Eines davon ist etwa die Tatsache, dass der Mars auf der Nordhalbkugel glatt und eben ist, während in der südlichen Hemisphäre unzählige Krater die Landschaft mit Narben durchsetzen.

Um dieses Rätsel zu lösen, fliegt die Esa-Raumsonde „Mars-Express“ um den Roten Planeten; inzwischen hat sie unseren Nachbarn schon rund 8300 Mal umkreist. Immer wieder funkt sie faszinierende Aufnahmen vom Mars – die neuesten Bilder stammen von einer der beeindruckendsten Gegenden auf dem Mars, der Vulkanregion Tharsis. Im Südwesten der Region befindet sich der etwa hundert Kilometer große Einschlagkrater Magelhaens. Er wurde nach dem portugiesischen Seefahrer und Entdecker Magellan benannt.

Der Einschlagkrater hat eine Ausdehnung von etwa 190 mal 112 Kilometer, das Gebiet umfasst damit eine gesamte Fläche von mehr als 21.200 Quadratkilometer, das ist in etwa so groß wie Slowenien. Dieses Gebiet hatte die Marssonde bereits im Februar letzten Jahres mit Hilfe der hochauflösenden Stereokamera HRSC genauer unter die Lupe genommen und daraufhin eine Menge Bilddaten zur Erde gefunkt.

Jetzt haben Forscher auf den Aufnahmen eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: Am Nordrand des Kraters befinden sich auffällige, unregelmäßig geformte und hell gefärbte Blöcke (siehe Fotostrecke), die ein wenig wie leuchtende Pusteln auf der Marsoberfläche aussehen. Die Forscher vermuten, dass es sich um bis zu zwei Kilometer große Gesteinsbruchstücke oder Gesteinsschollen handelt. Allerdings wissen sie noch nicht, welche Prozesse zu ihrer Entstehung geführt haben. Möglicherweise, so die Vermutung der Wissenschaftler, wurde das Gestein durch die Wucht eines Einschlags in unmittelbarer Nähe tief zerrüttet und brach auseinander.

Sie glänzen hell und sehen aus wie Pusteln: Forscher haben am Rande eines Mars-Kraters ungewöhnliche Oberflächenformationen entdeckt. Die bis zu zwei Kilometer großen Gesteinsschollen sind über ein weites Gebiet verstreut - doch noch rätseln die Forscher, wie sie entstanden sein könnten.

Es sei aber auch möglich, dass eine Subrosion zu diesen Gesteinsformationen beigetragen haben könnte. Als Subrosion beizeichnet man einen Prozess, bei dem Material aus dem Untergrund entfernt wird. Auf dem Mars trat Subrosion häufig in Verbindung mit aufsteigendem Magma auf: Das Magma erwärmte gefrorenes Grundwasser, das sich in Hohlräumen unter der Marsoberfläche befand. Das getaute Wasser floss daraufhin unterirdisch ab – und zwar ehe es an die Oberfläche trat. Dabei transportierte es Material ab. So entstanden Hohlräume, die durch die Auflast der darüber liegenden Gesteinsschichten einbrachen.

Schichten, die einmal zusammenhingen, zerbrachen dabei und bildeten so die Gesteinsblöcke, die „Mars Express“ im Februar 2009 entdeckt hatte. Die helle Oberfläche ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Wind den aufliegenden Staub und Sand abgetragen hat und die blanke Gesteinsoberfläche zu sehen ist. Es könnten aber auch helle Minerale und Sedimente sein, die aus einem stehenden oder fließenden Gewässer abgelagert wurden.

Link zur Stern-Homepage mit Fotogalerie der Gesteinsschollen.